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Grenzüberschreitender Onlinehandel

E-Commerce in Europa: Wachstumschancen bei den Nachbarn

Der Onlinehandel in Europa wächst stabil. 2024 bestellten 77 Prozent der Internetnutzer in der EU Waren oder Dienstleistungen online – ein Anstieg um 17 Prozentpunkte innerhalb eines Jahrzehnts.1 Mit diesem Wachstum steigen die Erwartungen an Einkaufsprozesse, Lieferzeiten, Kommunikation und Retourenprozesse bei Händlern und Käufern. Vor allem die grenzüberschreitenden Onlinekäufe intensivieren den Wettbewerb und bieten auch deutschen E-Commerce-Unternehmen große Chancen, insbesondere im europäischen Binnenmarkt. 

Onlinebestellungen sind oft mit wenigen Klicks erledigt – entscheidend ist, dass auch Versand und Lieferung zuverlässig folgen (Bild: FedEx)

Damit Bestellungen im Ausland reibungslos funktionieren, müssen neben der Shop-Plattform auch die Versandstrukturen so gestaltet sein, dass zusätzliche Märkte angebunden werden können, ohne operative Komplexität zu erzeugen. Als erfahrener Logistikkonzern stellt FedEx für seine Kunden durch die Verknüpfung zwischen den gängigen Shopping-Tools und den eigenen Versandplattformen durchgehende Transparenz und Kontrolle her. Das schafft Vertrauen – beim Händler und Endkunden.

Moderne User Experience öffnet ausländischen Kunden die Türen zum eigenen Onlineshop

Auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren vom grenzüberschreitenden Verkauf (Bild: FedEx)

Wer heute online nach schönen Schuhen, moderner Kunst, dekorativen Möbeln oder günstiger Elektronik sucht, wird immer häufiger auf Onlineshops aus Spanien, Skandinavien, Frankreich, England und natürlich China oder den USA geleitet. Die fortschreitende Digitalisierung erweitert für die Branche die vielfältigen Möglichkeiten, Kunden in anderen Märkten der Erde zu finden. Mit Künstlicher Intelligenz lassen sich die Produktbeschreibungen einfach übersetzen. Sprachmodelle wie ChatGPT werden zudem immer mehr zum Ausgangspunkt der Produktsuche – überwiegend auf dem Smartphone. Das vereinfacht den gesamten Kaufprozess für beide Seiten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die grenzüberschreitenden Einkauf ermöglichen, verzeichnen ein um 35 Prozent höheres Umsatzwachstum im Vergleich zu rein inländischen Unternehmen, während 24 Prozent der KMU in der EU bereits am grenzüberschreitenden Verkauf teilnehmen.2 Elektronik, Kleidung und Schuhe gehören dabei zu den meistgekauften Produkten.3 Healthcare, Kosmetik, Pflegeprodukte, Food und Möbel haben ebenfalls einen großen Anteil am Warenaustausch.

Als Folge des steigenden Onlinehandels über Grenzen hinweg rückt die internationale Logistik stärker in den Mittelpunkt des Unternehmensalltags. Transparenz und schnelle Kommunikation spielen entlang der gesamten „User Journey“ eine der wichtigsten Rollen für die Kundenzufriedenheit und somit auch für den Erfolg. Sowohl Onlinehändler oder Hersteller wie auch Endkunden möchten stets wissen, wo ihre Lieferung ist und wann sie zugestellt wird. Schnelligkeit und Verlässlichkeit sind ebenfalls wichtig sowie flexible Zustellmethoden, die vermehrt über intelligente Abholstationen abgewickelt werden. Kommunikation und Tracking aber sind die wichtigsten Faktoren beim E-Commerce-Versand.

Umfassende Services und digitale Tools erleichtern den Händlern den Paketversand

Die Verknüpfung des FedEx Ship Managers mit dem Onlineshop vereinfacht den gesamten Abwicklungsprozess (Bild: FedEx)

Als erfahrener Versandpartner für die E-Commerce-Branche hat FedEx seine Infrastruktur dementsprechend ausgerichtet und vereinfacht den gesamten Prozess für seine Kunden. Der FedEx Ship Manager™ wird mit der Onlineshop-Plattform wie beispielweise Shopify, WooCommerce oder Prest des Kunden verknüpft. Die Bestellungen des Onlineshops werden direkt in das Versandtool importiert, die Etikettenerstellung erfolgt automatisch und über einen Klick lässt sich es sich zusammen mit den Handelsrechnungen drucken. Die erstellte Sendungsverfolgungsnummer wird an den E-Shop gesendet und ermöglicht durchgehende Transparenz beim Tracking. Bei FedEx ist dieses Tool Standard für Kunden aus dem E-Commerce und erleichtert ihren Alltag bei der Abwicklung der Bestellungen. Ergänzende Kooperationen mit ESW und Zonos unterstützen den internationalen Versand – etwa durch lokalisierte Checkouts, koordinierte Retourenprozesse oder transparente Informationen zu Steuern und Abgaben.

Um Onlineshopper als loyale Kunden zu gewinnen, erwarten die Händler vom Versandpartner auch weitere Services wie taggenaue Tür-zu-Tür-Zustellung, Zollabfertigung, die vollständige Nachverfolgung, Benachrichtigung der Empfänger, das Zustellungsmanagement und eine unkomplizierte Rücksendung. Bei FedEx ist das alles im FedEx International Connect Plus Service möglich, dem speziell ausgerichteten Angebot für den Paketversand im Onlinegeschäft mit B2C- und D2C-Kunden.

 

Ein gutes Retourenmanagement erhöht Effizienz und Kundenzufriedenheit

Retouren sind unausweichlich, aber guter Service bindet Kunden (Bild: FedEx)

Die durchschnittliche Rücksenderate im E-Commerce beträgt 20 bis 30 Prozent.3 Wer da ein unkompliziertes Retourenmanagement anbieten kann, stärkt seine Position beim Endkunden und erhöht die Loyalität.  Untersuchungen zeigen, dass 79 Prozent der Verbraucher nach einer schlechten Retourenerfahrung nicht wiederkommen.4 Wie lassen sich Retouren also am besten vorbereiten? Hilfreich sind hier unter anderem separate Retourenbereiche im eigenen Warenlager, vernetzte Scan- und Warenmanagementtools, vorgefertigte Rücksendeetiketten für die Endkunden und zuverlässige Logistikpartner, die kundennahe Abgabepunkte anbieten. FedEx bietet vermehrt in vielen europäischen Orten intelligente Abgabestationen über seine Partnernetzwerke an, wo die Endkunden auch ihre Retouren bequem zu jeder Zeit einlegen können. Von dort aus kümmert sich der Logistikdienstleister dann um die Rücksendung und übermittelt per Scan alle Daten an die Händlerplattform. Somit ist eine bequeme und transparente Rücksendung möglich, die Onlineshoppern und Händlern viel Arbeit abnimmt. 

Worauf es im E-Commerce künftig ankommt

Paketzustellung als Teil des E-Commerce-Alltags: Logistik verbindet Onlinehandel und lokale Geschäfte (Bild: FedEx)

Der E-Commerce entwickelt sich zu einem Umfeld, das immer stärker durch die Vernetzung europäischer und globaler Märkte geprägt ist. Für Unternehmen rückt damit weniger die Frage in den Vordergrund, wohin sie liefern, sondern wie belastbar ihre Abläufe in einer zunehmend verzweigten Handelslandschaft sind. Entscheidend wird sein, Systeme, Infrastruktur und Prozesse so aufzusetzen, dass sie unterschiedliche Länder, Plattformen und Dienstleister ohne Brüche verbinden.

Logistikanbieter wie FedEx schaffen dafür den operativen Rahmen, indem sie physische Kapazitäten, regionale Expertise und digitale Integrationen zusammenführen. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, neue Märkte zu bedienen, ohne ihre Strukturen in jedem Schritt neu aufsetzen zu müssen.

 

Quellen

1https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=E-commerce_statistics_for_individuals

2https://e-leaders.eu/thoughts-on-the-topic/cross-border-ecommerce/                             

3https://ecdb.com/whitepaper/ecommerce-europe-2025

4https://info.zigzag.global/hubfs/UK-Retail-Returns-Consumer-Study-2023.pdf

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