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Sturmsicherung fürs Dach mit Sturmklammern

Sturmsicherung fürs Dach

Warum sie bei Solaranlagen und Altbau unverzichtbar ist.

Altbau mit Sturmschaden: Eine fehlende Windsogsicherung kann bei älteren Dächern häufig zu Sturmschäden führen. (Foto: FOS)

Viele Dächer sind unzureichend gegen Sturm und Böen gesichert. Besonders Dächer, die vor 2011 eingedeckt wurden und solche mit PV-Anlagen sind gefährdet. Sturmklammern sind eine ebenso einfache wie effektive fachgerechte Sicherung der Eindeckung.

Es vergeht kaum ein Jahr ohne Wetterextreme: Nicht nur Hitze und Dürre nehmen spürbar zu, sondern auch Starkregen- und Starkwindereignisse. Personen mit Immobilienbesitz konfrontiert das immer wieder mit der Frage, ob das Dach auch die nächste Sturmfront unbeschadet übersteht. Das entscheiden nicht allein die Qualität der Ziegel, deren Neigung oder die Montage einer Photovoltaikanlage – sondern vor allem dessen fachgerechte Windsogsicherung. Herabfallende Dachziegel oder -pfannen können einerseits gravierende Personen- und Sachschäden verursachen, andererseits führen die entstehenden Lücken in der Eindeckung zu Folgeschäden am Gebäude. Besonders gefährdet sind ältere Dächer und Dächer mit Photovoltaikanlagen.

Bei alten Dächern fehlt oft die Sicherung 

Dach mit PV-Anlage: Solarmodule erhöhen die Windlast – gesicherte Ziegel in den Randbereichen der Anlage sind hier besonders wichtig. (Foto: FOS/Wim Coppens)

Ein gutes Dach hält viele Jahrzehnte. Deshalb gibt es in Deutschland noch zahlreiche Ziegeldächer, die vor 2011 errichtet oder zuletzt saniert wurden – und somit in den allermeisten Fällen keine Sturmsicherung besitzen. Denn erst seit der Fachregeländerung des Deutschen Dachdeckerhandwerks im Jahr 2011 gilt: Alle Steildächer, also Dächer mit einer Neigung von mehr als 20°, müssen zumindest in Teilflächen mit Sturmklammern gesichert werden – unabhängig von der Windzone, in der das Gebäude steht. Wer ein älteres „Schätzchen“ besitzt, sollte daher durch einen Dachdeckerbetrieb prüfen lassen, ob das Dach noch verkehrssicher ist.

Photovoltaikanlagen bedeuten zusätzliche Belastung für das Dach

Auch moderne Steildächer sind nicht automatisch sturmsicher. Der Grund: die häufig installierten Solaranlagen. Die meist auf einer Unterkonstruktion mit Abstand zur Eindeckung montierten Module bieten zusätzliche Angriffsflächen für Windkräfte. Besonders an den Rändern und Kanten der Module kann es durch Sog und Verwirbelung zu deutlich höheren Strömungsgeschwindigkeiten kommen – mit Windlasten, die über den ursprünglichen Auslegungswerten des Dachs liegen. Um Schäden durch gelöste Ziegel und Folgeschäden an der Anlage oder am Gebäude zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Bereich rund um die Solarmodule gezielt zu sichern. Sturmklammern sind hierfür eine ebenso einfache wie effektive fachgerechte Lösung.

Wer haftet bei Schäden? Im Zweifel die Eigentümer

Sturmklammern fixieren Dachziegel dauerhaft gegen Windsogkräfte. (Foto: FOS)

Lose oder herabfallende Dachziegel gefährden nicht nur den eigenen Besitz, sondern auch Passanten, parkende Fahrzeuge und Nachbargebäude. Personen mit Immobilienbesitz sind deshalb verpflichtet, ihre Immobilien und insbesondere deren Dächer in einem verkehrssicheren Zustand zu halten. Verkehrssicherheit bedeutet, dass von einem Gebäude oder dessen Umfeld keine Gefahren für Dritte ausgehen dürfen – etwa durch herabfallende Teile oder Dachlawinen. Das Oberlandesgericht Hamm entschied bereits 2010, dass sich von einem sorgfältig gewarteten Haus bei Windgeschwindigkeiten unterhalb von Orkanstärke (Windstärke 12) keine Teile lösen dürfen (Az.: 13 U 145/09). Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert Schadenersatzforderungen – und im Zweifel auch Probleme mit der Versicherung.

Sturmklammern – eine fachgerechte und effektive Sicherung 

Eine wirksame und zugleich einfache Methode, um Dachziegel gegen Windsog zu sichern, ist die Befestigung mit Sturmklammern. Wichtig für zuverlässigen Halt und eine einfache Montage ist, dass die Sturmklammer exakt zum Fabrikat und Typ der Dachpfanne passt. Hersteller wie das Unternehmen Friedrich Ossenberg-Schule GmbH + Co. KG (FOS) aus Hemer entwickeln und produzieren seit über 100 Jahren ein breites Sortiment an geprüften Klammern für die unterschiedlichsten Dachformen und Ziegeltypen. Die Sturmklammern von FOS sind über den Fachhandel erhältlich. Online-Tools zur Berechnung der Sturmsicherung vereinfachen die Planung.

Fazit 

Ob historisches Altbaudach oder modernes Effizienzhaus mit Photovoltaik: Ohne fachgerechte Sturmsicherung sind Dächer – und damit auch unbeteiligte Dritte – bei Unwettern gefährdet. Durch regelmäßige Wartung und die Dachsicherung mit geprüften Sturmklammern können Eigentümerinnen und Eigentümer ihre Dächer schützen. Das sorgt nicht nur dafür, dass das Dach der nächsten Sturmfront standhält, sondern bewahrt auch vor hohen Folgekosten durch Schäden und Haftungsansprüche.

Weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema stellt FOS unter www.fos.de/Mein-Dach zur Verfügung.

 

Impressum:

Friedrich Ossenberg-Schule GmbH + Co KG
z. Hd. Frau Afra Banach
Amerikastraße 2
58675 Hemer
T: 02372 55899 39
 
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