Remote Work: flexible Arbeitsmodelle auf dem Vormarsch
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„New Work“ – vom Trend zum „New Normal“

Remote Work: flexible Arbeitsmodelle auf dem Vormarsch

Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Die Redensart verdeutlicht in der Corona-Krise die Transformationsleistung vieler Unternehmen, flexible Arbeitsstrukturen zu etablieren. Gerade für den traditionell gelebten Büroalltag in Deutschland ist diese Transformationsleistung umso bemerkenswerter, steckte Remote Work im Vorfeld der Pandemie noch buchstäblich in den Kinderschuhen. Corona hat die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Flexible und mobile Arbeitsmodelle haben seit Anfang 2020 massiv an Bedeutung gewonnen und sind in dieser außergewöhnlichen Situation zur neuen Normalität geworden.

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Wussten Sie schon, dass 56 Prozent der internationalen Umfrageteilnehmer:innen im Zuge der Pandemie erstmalig remote gearbeitet haben? 
GitLab-Studie 2021, Out of the Office – How the world adapted to working remotely in 2020

Auch nach der Covid-Krise wird Remote Work den Arbeitsalltag vieler Menschen dauerhaft prägen. Dabei steht angesichts der Vielfalt erprobter und erfolgreich eingeführter Konzepte eines fest: Ins Präsenzbüro führt in den meisten Fällen kein Weg mehr zurück!

Dezentralisierung der Arbeit – Bunte Remote-Vielfalt

Ob Homeoffice, Telearbeit, mobiles Arbeiten, Virtual Office oder Remote Work – gegenüber der Office-Pflicht haben sich heute zahlreiche Alternativkonzepte etabliert. Die damit einhergehende Dezentralisierung der Arbeit ermöglicht den Beschäftigten sowohl zeitlich als auch räumlich mehr Flexibilität. Am weitesten geht das Konzept des Remote Workings, da hier die Arbeit, im Gegensatz zum Homeoffice, an jedem beliebigen Ort erledigt werden kann. Im Unterschied erfolgt etwa die Telearbeit über einen festen, vom Arbeitgeber eingerichteten Arbeitsplatz im eigenen Heim mit meist klar definierten Arbeitszeiten.

Hohes Potenzial für Remote Work in Deutschland und weltweit

Die Zukunft der Arbeit ist mobil und digital! Galten flexible Arbeitsmodelle häufig als Zugeständnis an die Beschäftigten, so hat die Corona-Krise ein schnelles Umdenken erzwungen, welches über das Ende der Pandemie nachwirken wird.

Gut zu wissen: Wie hoch das zukünftige Potenzial für Remote Work ist, analysierte das McKinsey Global Institute im November 2020 im Rahmen einer Studie zu 2.000 Tätigkeiten in 800 Berufen in neun Ländern. Das zentrale Ergebnis der Autor:innen: Mehr als 20 Prozent der Beschäftigten könnten an drei bis fünf Tagen pro Woche ebenso effektiv remote arbeiten wie im Büro.

Zum Vergleich: Damit würden gegenüber der Zeit vor der Pandemie drei- bis viermal so viele Menschen ortsunabhängig ihrem Beruf nachgehen. So erwartet McKinsey in Deutschland über alle Branchen hinweg einen Remote-Work-Anteil von bis zu 39 Prozent.

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Wie fest Remote Work im zukünftigen Arbeitsalltag verankert sein wird, veranschaulicht eine aktuelle Befragung des Capgemini Research Institute unter weltweit 500 Organisationen und 5.000 Beschäftigten. Demnach rechnen etwa drei von zehn Unternehmen in den kommenden zwei bis drei Jahren damit, dass mehr als 70 Prozent ihrer Angestellten mobil arbeiten werden – gegenüber zehn Prozent vor Covid-19! Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt der Hernstein Management Report 21. Von den knapp 1.700 befragten Führungskräften aus Deutschland und Österreich äußerte hier mehr als die Hälfte die Erwartung, dass Homeoffice und Co. Teil der Organisationsstruktur bleiben werden.


Flexible Arbeitsmodelle: von einer „Notlösung“ hin zur gewünschten Dauerlösung

Die quasi über Nacht notwendig gewordene Flexibilisierung vieler Arbeitsmodelle erweist sich als enormer Entwicklungs- und Digitalisierungstreiber und schafft sowohl auf Unternehmens- als auch auf Mitarbeiter:innenseite zahlreiche neue Perspektiven.
Entsprechend positiv werden die neuen Freiheiten von den Beschäftigten bewertet – mit einem starken Wunsch nach Flexibilität und Ortsunabhängigkeit auch nach Corona: Laut einer aktuellen Forrester-Befragung im Auftrag des amerikanischen Software-Unternehmens LogMeIn wollen 75 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen aus den Erfahrungen der Pandemie heraus auch in Zukunft verstärkt mobil arbeiten.

Drei Viertel von rund 2.000 Befragten aus Deutschland wären sogar mit Gesetzesänderungen einverstanden, die es Unternehmen verbieten, einen Bürozwang (Präsenzpflicht) anzuordnen.
Okta/Censuswide-Studie 2021, The New Workplace Report – Ein unternehmerischer Balanceakt

Warum sich auch immer mehr Unternehmen für flexible Arbeitsmodelle stark machen, unterstreicht die bereits erwähnte Capgemini-Umfrage. Demnach gehen 70 Prozent der befragten Unternehmen davon aus, dass die finanziellen Vorteile aus Produktivitätsgewinnen und Kosteneinsparungen durch mobiles Arbeiten auch über die Pandemie hinaus von Dauer sein werden.

Remote Work als zentraler Faktor zur Mitarbeiter:innenbindung

Wichtig: Neben den erwarteten Produktivitätsgewinnen und Kosteneinsparungen spielen Remote-Work-Konzepte auch im „Wettbewerb um die Köpfe“ als Faktor für eine erfolgreiche Mitarbeiter:innenbindung eine zunehmende Rolle: Warum das so ist, zeigt etwa die bereits vorgestellte Forrester-Studie, in der 83 Prozent der Arbeitnehmer:innen angaben, bei entsprechenden Angeboten ihren Unternehmen eher die Treue zu halten.

Interessanter Fakt: Darüber hinaus könnten sich 60 Prozent der Befragten sogar vorstellen, weniger Lohn im Tausch gegen mehr Flexibilität zu akzeptieren.

Wie „remote“ wollen die Deutschen eigentlich arbeiten? Insbesondere hybride Arbeitsmodelle liegen bei den meisten Beschäftigten hoch im Kurs. So wünschen sich laut Okta/Censuswide 42 Prozent einen hybriden Ansatz, bei dem sie sowohl Tage im Büro als auch mobil arbeiten können. Einer aktuellen EY-Studie zufolge wollen immerhin 38 Prozent der befragten Büroangestellten an drei bis vier Tagen pro Woche ins Office, während 36 Prozent an drei bis vier Wochentagen remote arbeiten möchten.

Aus der Praxis: Mobiles Arbeiten als neuer Standard in vielen deutschen Unternehmen

Ein Blick in die Praxis und Pläne deutscher Unternehmen bestätigt die Ergebnisse der Studien. Beispiel SAP: Bestand bei Europas größtem Softwarekonzern bereits vor der Pandemie die Möglichkeit, an vier Tagen pro Woche aus dem Homeoffice zu arbeiten, sind die meisten Mitarbeiter:innen räumlich nun völlig ungebunden, wenn die Tätigkeit keine Anwesenheitspflicht an einem bestimmten Ort verlangt. Ein ähnliches Arbeitsplatzkonzept verfolgt auch das IT-Unternehmen Hewlett Packard Enterprise. Das Unternehmen hat in Deutschland bereits zahlreiche Büros zu Orten „der Begegnungen und des Austauschs“ umgebaut und die Zahl der traditionellen Arbeitsplätze reduziert.

Auch außerhalb des Digital- und IT-Sektors setzen immer mehr Firmen auf Flexibilität, Freizügigkeit und Selbstbestimmung. So plant beispielsweise der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche, bis 2025 nur noch für 60 Prozent der Angestellten einen Büroplatz zu unterhalten, und ermöglicht mobiles Arbeiten an bis zu zwölf Tagen im Monat. Mit der neuen Gesamtbetriebsvereinbarung „MobileWorking im NewNormal“ verankert Siemens Remote Work ebenfalls fest im Unternehmen. Die Beschäftigten können auf der Grundlage der Vereinbarung entscheiden, ob sie an zwei bis drei Tagen pro Woche mobil arbeiten wollen.

Optimale technische Voraussetzungen für Remote Work schaffen

Bei der Umstellung auf flexible Arbeitsmodelle kommt es auf der Unternehmensseite vor allem darauf an, eine klare Orientierung zu geben und geeignete Rahmenbedingungen für die bestmögliche Entfaltung ihrer Beschäftigten am Ort ihrer Wahl zu schaffen. In diesem Sinne erfordert Remote Work deutlich mehr als einen Internetzugang, nämlich einen ganzheitlichen Blick auf die technische Infrastruktur als zentralen Erfolgsfaktor!

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Tipp: Neben digitalen Collaboration- und Work-Management-Tools sowie Maßnahmen zur Gewährleistung der Cybersicherheit steht und fällt die Produktivität mit der passenden Hardware. Gerade das Remote-Arbeiten stellt durch die räumliche und zeitliche Unabhängigkeit besondere Anforderungen an die Technik. Diese muss speziell auf das Zusammenspiel von Mobilität und Komfort sowie digitalem Austausch und virtueller Zusammenarbeit abgestimmt sein. Kompromisse, etwa bei der Batterielaufzeit oder der Bild- und Tonqualität, können sich besonders schnell negativ auswirken und das mobile Arbeiten unnötig erschweren. Insofern gilt es, die optimalen technischen Voraussetzungen zu schaffen, die ein unbeschwertes und produktives Arbeiten von nahezu überall ermöglichen.

 

 

 

 

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1 Das Upgrade auf Windows 11 steht auf berechtigten Geräten ab Ende 2021 bis 2022 zur Verfügung. Der Zeitpunkt variiert je nach Gerät. Bestimmte Features erfordern spezielle Hardware (siehe aka.ms/windows11-spec).

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