Wie Gesundheitsunternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmenWie Gesundheitsunternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen
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Wie Gesundheitsunternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen

Soziales und gesellschaftliches Engagement ist in Deutschland laut einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung für knapp zwei Drittel der Unternehmen von großer Bedeutung. Wie dieser Einsatz im Einzelnen aussieht, hängt meist von der Größe der Unternehmen ab. Während kleine und mittelständische Firmen sich oft für lokale Projekte vor Ort einsetzen, engagieren große Konzerne sich darüber hinaus auch häufig global.

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Der OrangeDay ist jedes Jahr ein Erlebnis - für GSK-Mitarbeiter*innen genauso wie für zahlreiche Menschen in sozialen Einrichtungen

So auch das weltweit tätige, forschende Gesundheitsunternehmen GlaxoSmithKline (GSK), das sich seit vielen Jahren mit verschiedenen Projekten und Partnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen für das Wohlergehen von Menschen einsetzt – in Deutschland und auf der ganzen Welt. Engagement, das vor allem in der aktuellen Situation für viele Projekte besonders wichtig ist.

Ein Tag für Glücksmomente – das steckt hinter dem OrangeDay

Die Idee für den OrangeDay kam vor 16 Jahren von jungen GSK-Mitarbeiter*innen aus Deutschland: Sich für Menschen einzusetzen, die sonst häufig übersehen werden. Am ersten OrangeDay im September 2004 beteiligten sich über 500 Mitarbeiter aus allen deutschen GSK-Standorten. In verschiedenen sozialen Einrichtungen stellten die Ehrenamtlichen für einen Tag ihre Arbeitskraft zur Verfügung – beim Werkeln, Streichen und Bauen und vor allem auch in der persönlichen Betreuung von einsamen oder hilfsbedürftigen Menschen.

Claudia Kubacki  war von Beginn an mit dabei. Für sie machen besonders die emotionalen Momente einen großen Teil des OrangeDays aus – der Tag mache auch immer wieder deutlich, wie viel Leid und Not es auch in Deutschland noch gibt. „Besonders ermutigend ist dabei aber auch, wie viele Organisationen und Menschen etwas dagegen unternehmen.“ Auf den ersten Blick mag da ein Tag im Jahr etwas verblassen, „aber unsere Kolleg*innen schaffen an diesem Tag meist etwas, wovon Menschen und Initiativen konkret und längerfristig profitieren.“

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GSK-Kolleginnen Wiebke und Claudia engagieren sich sehr gerne am OrangeDay © Stefan Obermeier

Durchaus beiderseitig kann diese langfristige Wirkung sein, wie Claudia aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. Noch heute erinnert sie sich an eine Begegnung mit einem kleinen Jungen aus einem Kinderheim in Putzbrunn nahe München. Vor neun Jahren errichtete sie am OrangeDay mit Kolleg*innen Spielhütten für die Einrichtung. Damals kam ein etwa fünf-jähriger Junge aus dem Heim auf sie zu, wollte wissen, was sie dort machen würden und bot seine Hilfe an. Tatkräftig unterstütze er beim Aufbau der Holzhütten, reichte Schrauben und Werkzeuge an und verbrachte den Tag mit dem GSK-Team. Als Claudia nach getaner Arbeit dem kleinen Jungen für seine Unterstützung dankte, erwiderte dieser: „Netten Menschen helfe ich doch gerne.“ „Ein Satz, der mich tief berührt hat“, erklärt Claudia. Gerade auch diese unmittelbaren Erlebnisse machen den Tag für sie und ihre Kolleg*innen aus. Mittlerweile nicht mehr nur in Deutschland, sondern im gesamten Unternehmen in vielen Ländergesellschaften auf der Welt. Für nicht wenige bietet der Tag dabei auch den Einstieg in andere soziale Unternehmensprogramme oder persönliches Engagement in der Freizeit.

Soziales Engagement verbunden mit spannenden Abenteuern

Eine dieser anderen Firmeninitiativen ist das PULSE-Programm: Seit 2009 können sich die GSK-Mitarbeiter*innen darüber international engagieren. Im Rahmen des PULSE-Programms werden Mitarbeiter*innen über drei bis sechs Monate in Vollzeit einer gemeinnützigen Partner-Organisation zugeteilt. Dort können sie ihre Fähigkeiten einbringen, um Herausforderungen im Rahmen der Gesundheitsversorgung im In- und Ausland zu meistern. GSK stellt seine Mitarbeiter*innen für diesen Einsatz frei, zahlt weiterhin das volle Gehalt und übernimmt die Organisationskosten. Seit dem Start des PULSE-Programms hat GSK 770 Mitarbeiter aus 63 Nationen in 74 Länder geschickt, wo sie für insgesamt 127 Partner-Organisationen gearbeitet haben. 

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Stephanie war 2012 für sechs Monate in Kenia als PULSE-Volunteer und unterstützte zwei medizinische Studienzentren.

So hatte etwa GSK-Mitarbeiterin Stephanie Entrop die Möglichkeit, als PULSE-Volunteer 2012 für sechs Monate nach Kisumu in Kenia zu gehen. Dort unterstützte sie dabei, ein Qualitätssicherungssystem in zwei medizinischen Studienzentren zu implementieren. Das System war die Voraussetzung für die Durchführung von wichtigen Studien zur Erforschung von Medikamenten. „Diese Studien müssen internationalen Anforderungen entsprechen und damit den Schutz der Patienten sowie die Validität der erhobenen Daten sicherstellen“, erklärt sie. Konkret ging es um die Entwicklung von Therapien gegen Malaria bei Kindern. „Malaria trägt maßgeblich zur Sterblichkeit bei Kindern unter 5 Jahren in der Sub-Sahara-Region bei. Wirksame und verträgliche Therapien werden dringend benötigt“, beschreibt Stephanie das Ziel ihres Einsatzes in Kisumu. Besonders beeindruckt hat sie die Flexibilität der Mitarbeiter*innen vor Ort: „Überhaupt habe ich von meinen kenianischen Kolleg*innen einiges gelernt: im Hier und Jetzt leben zum Beispiel. Leben kannst Du nur in diesem Moment. Und wenn der Bus mal wieder nicht kommt, regt man sich nicht auf, man macht kurzerhand ein Erholungsschläfchen. Alles hat auch was Gutes.“

GSK als starker Partner

Doch nicht nur die GSK-Mitarbeiter*innen bringen sich in verschiedenen Projekten ein: Das Gesundheitsunternehmen unterstützt über das Engagement seiner Mitarbeiter*innen hinaus zahlreiche gemeinnützige Organisationen. Darunter zum Beispiel das Sozialunternehmen wellcome, das mit dem Angebot wellcomePraktische Hilfe nach der Geburt ein bundesweites Netzwerk mit inzwischen über 4.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen etabliert hat, das junge Familien in der Zeit nach der Geburt ihres Kindes unterstützt.

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©wellcome/Niemann

Bereits seit zehn Jahren setzt sich GSK für die Initiative ein und fördert so die praktische und unbürokratische Hilfe für Familien. wellcome-Gründerin Rose Volz-Schmidt erklärt, wie dies im Alltag funktioniert: „wellcome Praktische Hilfe nach der Geburt ist eine Form moderner Nachbarschaftshilfe. Wir übernehmen das, was früher in der Familie die Tanten und die Omas gemacht haben.“ Die ehrenamtlichen wellcome-Mitarbeiter*innen helfen genau dort, wo sie gerade gebraucht werden. So soll von vornherein verhindert werden, dass kleine Krisen ausufern und womöglich zu Vernachlässigung oder Gewalt führen.

Dass für GSK besonders das Wohlergehen von Kindern eine wichtige Rolle spielt, zeigt auch die Partnerschaft mit der Kinderrechtsorganisation Save the Children, die sich weltweit unter anderem um einen besseren Zugang zu Gesundheitsversorgung oder die Ausbildung von Gesundheitshelfern kümmert. In Deutschland unterstützt GSK konkret beim Projekt MakerSpace. Im Rahmen dieser Initiative stattet Save the Children gemeinsam mit einem pädagogischen Partner Schulräume mit technischem Equipment und pädagogischem Personal aus. Benachteiligte Kinder und Jugendliche sollen so fit für den Arbeitsmarkt der Zukunft gemacht werden. Gerade angesichts der aktuellen Lage wird die Bedeutung der digitalen Chancengleichheit von Kindern besonders deutlich.

Doch auch andere Bereiche und Altersgruppen wurden durch die Corona-Pandemie hart getroffen: Neben Spenden an Malteser, Johanniter und die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München sorgte GSK deshalb gemeinsam mit der Seniorenhilfe Lichtblick drei Monate lang für ein kostenloses Mittagessen für bedürftige Senior*innen. So will das Gesundheitsunternehmen vor allem in dieser außergewöhnlichen Zeit dazu beitragen, positive Veränderungen zu bewirken und die Lebensqualität von so vielen Menschen wie möglich durch ihr soziales und gesellschaftliches Engagement zu verbessern.

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